Kilimanjaro, Kaffee und Kolonialismus. Vom höchsten Berg Afrikas zum Indischen Ozean.

Termine:    

14. - 30. Oktober 2018 (keine Plätze mehr frei)

13. - 29. Oktober 2019


Preis:

EUR 2.695,-


Kaffee war jahrzehntelang die Grundlage für Wohlstand am Kilimanjaro. Dann verfiel der Weltmarktpreis, die Bauern rissen die Kaffeesträucher aus dem Boden und pflanzten Tomaten für den lokalen Markt. Was haben schwankende Kaffeepreise mit den Lebensbedingungen der Menschen am höchsten Berg Afrikas zu tun?

 

Die Reise beginnt in Moshi, am Fuße des Kilimanjaro. Hier beschäftigen wir uns hauptsächlich mit Kaffee. Wir erfahren von den Auswirkungen des Weltmarkts und den Möglichkeiten des fairen Handels. Die Coffee Tour führt uns in die Kaffeefelder von genossenschaftlich organisierten Kleinbauern.

 

Aber auch mit dem Berg selbst und seiner Bedeutung für die Menschen werden wir uns beschäftigen: mit der Geschichte der Region, den Auswirkungen des Tourismus und den Spuren des Klimawandels. Der freie Sonntag bietet die Möglichkeit zum Besuch des Mkomazi Game Reserve Nationalparks.

 

In der Kleinstadt Same, zwischen Maasai-Steppe und den Pare Bergen gelegen, lernen wir die Aktivitäten von SMECAO kennen. Die kleine lokale Organisation arbeitet unter anderem zu Fragen von Ressourcenschutz und ländlicher Entwicklung. Gemeinsam mit SMECAO verbringen wir zwei Tage in den schwer zugänglichen und landschaftlich reizvollen Pare Bergen. An praktischen Beispielen setzen wir uns in diesem Teil der Reise mit ländlicher Entwicklung auseinander und gewinnen Eindrücke vom Leben in Kleinstadt und Dorf.

 

Die Fahrt führt weiter an die Küste, nach Bagamoyo. Dort werden wir mit Spuren der deutschen Kolonialherrschaft konfrontiert, ebenso wie mit der Rolle Bagamoyos beim Karawanen- und Sklavenhandel im 19. Jahrhundert. Ein Sonntag am Strand lädt zum Bad im Indischen Ozean ein.

 

Letzte Station der Reise ist Dar es Salaam, eine der am schnellsten wachsenden Städte Afrikas. Hier erfahren wir die Gegensätze zwischen Stadt und Land, den multikulturellen Charakter Dar es Salaams sowie die dynamischen Prozesse des Wandels in der wichtigsten Metropole Tanzanias.