Reisehinweise

1. Reisevorbereitungen

Rechtzeitig vor Reisebeginn erhalten Sie von uns eine ausführliche Zusammenstellung mit den wichtigsten Informationen zur Reise und Empfehlungen für das Reisegepäck.

 

2. Einreise, Visum, Pass

2.1 Reisepass und Visum

Für die Einreise nach Tanzania wird der Reisepass und ein Touristenvisum benötigt. Das Visum kann vor der Reise für eine Gebühr von 50 Euro bei der tanzanischen Botschaft in Berlin bestellt werden. Die Ausstellung des Visums kann 3-4 Wochen dauern.

Ein Visum kann jedoch auch direkt bei der Einreise am Flughafen erworben werden. Das Verfahren ist schnell, unkompliziert und bei einer Gebühr von 50 US-Dollar sogar günstiger als der Erwerb in Deutschland. Voraussetzung für ein Visum ist ein gültiger Reisepass (Gültigkeit mindestens 6 Monate ab Einreisedatum).

2.2 Gelbfieberimpfung für Sansibar

Für alle Reisen, die auch nach Sansibar führen, wird für die Einreise von den sansibarischen Behörden der Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt.

 

3. Gesundheitsvorsorge und Impfungen

Für den überweigenden Teil der tanzanischen Bevölkerung ist die medizinische Versorgung unzureichend. Mit Ausnahme des 2tägigen Besuchs in den Pare-Bergen führen die Bildungsreisen jedoch nur an Orte, an denen eine gute bis sehr gute Versorgung gewährleistet ist.

Für die Einreise aus Europa bestehen keine Impfvorschriften - mit der Ausnahme des Nachweises einer Gelbfieberimpfung bei der Einreise nach Sansibar.

Das Malariarisiko gilt als hoch. Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und internationale Gesundheit e.V. (DTG) empfiehlt für Reisen nach Tanzania eine chemische Prophylaxe.

Reisende sollten unbedingt daran denken, Medikamente mitzunehmen, die sie auch in Deutschland im Alltag benötigen. 

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Reisen empfehlen wir dringend, rechtzeitig vor Beginn der Reise eine tropenmedizinische Beratung aufzusuchen und sich über gesundheitliche Aspekte, Impfungen, Malariaprophylaxe, Reiseapotheke etc. zu informieren.

Weiterführende Informationen:

Sicherheits- und Reisehinweise des Auswärtigen Amts

Centrum für Reisemedizin

Reisemedizinisches Zentrum

 

4. Versicherungen

Wir empfehlen allen Reisenden, für einen ausreichenden Versicherungsschutz zu sorgen.

Wichtig ist auf jeden Fall eine Auslands-Krankenversicherung. Wir empfehlen zudem den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, die auch eine Reiseabbruchversicherung beinhalten sollte.

Ob darüber hinaus weitere Versicherungen abgeschlossen werden sollten, hängt auch von Ihrem bestehenden Versicherungsschutz (Haftpflicht, Unfall...) und Ihrem eigenen Sicherheitsbedürfnis ab. 

Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Fragen. Einen zwar etwas älteren (2007) aber doch hilfreichen Artikel fanden wir im Stern: "Welche Versicherung soll mit auf Reisen?".  

 

5. Klima

Aufgrund der großen geographischen Unterschiede variieren die Klimaverhältnisse in Tanzania erheblich.

An der Küste ist es tropisch-schwül. Juli und August sind die kühlsten Monate. Tagsüber können die Temperaturen zwar durchaus 30 Grad erreichen, an kühlen Tagen muss man aber auch mit deutlich unter 20 Grad rechnen. Ab Mitte November bringt der Nordost-Monsun ein schwül-heisses Klima. Das Thermometer klettert tagsüber meist auf Werte zwischen 30 und 35 Grad. Nachts kühlt es selten unter 25 Grad ab. Problematischer als die Temperatur wird meist die hohe Luftfeuchtigkeit empfunden. Insbesondere in Zanzibar sorgt oftmals ein kühlender Wind für Erfrischung – aber auch für die Gefahr einer Erkältung. Daher sollte eine Windjacke, ein Pullover o.ä. im Gepäck nicht fehlen. Während von Juni bis Oktober Regenfälle eher unwahrscheinlich sind, kann es im November durchaus immer wieder zu Niederschlägen kommen. Es empfiehlt sich, einen kleinen Regenschirm mitzunehmen - der hilft auch gegen die Sonne!

In Moshi am Kilimanjaro ist es im September/ Oktober tagsüber meist um die 30 Grad heiss und relativ trocken. Abends kann es bis auf 15-20 Grad abkühlen; für den 2tägigen Ausflug in die Pare-Bergen sollte man auf jeden Fall einen warmen Pullover oder eine Jacke dabei haben. Mit Regen muss man zu dieser Jahreszeit nicht rechnen. 

 

6. Kleidung

Kleidung sollte bequem sein und Sie sollten sich darin wohlfühlen. Sie sollte zudem den unter Punkt 5 angesprochenen klimatischen Rahmenbedingungen angemessen sein.

Im tanzanischen Alltag herrscht eher ein konservativer, gepflegter Kleidungsstil vor. Auf einer der Bildungsreisen klagte eine Teilnehmerin, sie fühle sich in ihrem bequemen "Schlabberlook" unter den überwiegend elegant gekleideten Tanzanierinnen unangemessen schlecht angezogen. 

Rechtzeitig vor Beginn der Reise erhalten Sie von uns weitere Informationen über notwendige und nicht notwenige Ausrüstung.

In Reiseführern ist oft zu lesen, man solle sich in Zanzibar aus Respekt der islamischen Bevölkerung gegenüber 'moderat' kleiden. Das bedeute, Knie (besser das ganze Bein) und Schultern bedeckt zu halten und weder durchscheinende noch tief ausgeschnittene Kleidung zu tragen.

So richtig dieser Kleidungstipp ist, so wenig stichhaltig ist die Begründung mit dem Verweis auf die muslimische Bevölkerung. Denn auch für die vorwiegend christlich geprägten Regionen auf dem Festland gelten diese Richtlinien für angemessene Kleidung. Dar es Salaam hingegen ist diesbezüglich weitaus offener – und auch Dar es Salaam hat einen großen muslimischen Bevölkerungsanteil.

Es geht bei diesen 'Kleidungsrichtlinien' nicht darum, den Menschen in Tanzania etwas zuzumuten, was sie noch nie gesehen hätten. Dafür waren schon zu viele Touristen dort. Auch muss man nicht befürchten, wegen als unangemessen empfundener Kleidung angesprochen oder beleidigt zu werden. Dafür ist Tanzania zu tolerant und gastfreundlich.

Es geht eher um Respekt gegenüber ortsüblichen Regeln (in Deutschland geht man auch nicht in der Badehose ins Kaufhaus) und es geht auch um Respekt gegenüber sich selbst. Wer will einen erwachsenen Mann, der in kurzen Hosen durch die Stadt läuft, schon ernst nehmen? Kleine Jungs tragen kurze Hosen, aber erwachsene Männer doch nicht!

 

7. Geld und Währung

Tanzanias Währung und allgemein gebräuchliches Zahlungsmittel ist der Tanzanische Shilling (TSh). 

Teilnehmende der Bildungsreisen können während der Reise bei der Reiseleitung US-Dollar oder Euro in TSh tauschen. Auch in den zahlreichen Wechselstuben in Dar es Salaam, Zanzibar und Moshi kann man beide Währungen zu günstigem Kurs wechseln. Am Einfachsten - aber auch am Riskantesten (Verlust, Diebstahl) - ist die Mitnahme von Bargeld. Weniger riskant, aber relativ teuer ist die Abhebung von Bargeld an Geldautomaten (EC-Karten, Kreditkarten). Traveller-Schecks sind nicht mehr zu empfehlen.

Für touristische Aktivitäten und in einigen größeren Souvenierläden Zanzibars hat sich der US-Dollar als bevorzugtes Zahlungsmittel etabliert. Während Euro in Wechselstuben problemlos getauscht werden, kann man sie in der Regel nicht direkt als Zahlungsmittel einsetzen. Insbesondere für Reisende, die vor oder nach der Bildungsreise noch im Land sind und touristische Angebote wahrnehmen, ist daher die Mitnahme von US-Dollar zu empfehlen. Wer das Visum direkt bei der Einreise erstehen möchte, muss die Gebühr von 50 US-Dollar in bar bezahlen. Bei der Mitnahme von US-Dollar ist wichtig, ausschließlich Dollar der letzten Prägung mitzunehmen. Ältere Prägungen werden nicht akzeptiert.

Informationen zu den von der Reiseleitung bezahlten Kosten finden Sie unter der Rubrik Termine/ Leistungen der jeweiligen Reise. Weitere Hinweise erhalten Sie von uns rechtzeitig vor Reisebeginn.

 

8. Stromversorgung

Die Stromspannung beträgt 230V. Leider muss man immer wieder mit mehrstündigen Stromausfällen rechnen. Daher sollte eine Taschenlampe und - um gegebenenfalls längere abendliche Stromausfälle zu überbrücken - eine Kerze oder Ähnliches im Reisegepäck nicht fehlen. 

Zudem können Spannungsschwankungen mitgebrachte Elektrogeräte beschädigen. Die Stromversorgung auf dem Land (Pare-Berge) ist nicht gewährleistet. Am weitesten verbreitet ist das englische Steckdosensystem. Wer Mobiltelefon, Kamera oder andere Elektrogeräte mitnimmt, sollte auf jeden Fall einen passenden Steckdosen-Adapter (s. Foto) oder einen Universaladapter dabei haben. 

 

9. Zeit

Ostafrika ist uns weit voraus: Während der deutschen 'Sommerzeit' (Ende März bis Ende Oktober) um 1 Stunde, während dem Rest des Jahres sogar um 2 Stunden (GMT + 3h). Allerdings wird die Uhrzeit in Tanzania ohnehin anders berechnet...

 

10. Sprache

In Tanzania werden 120 - 130 unterschiedliche einheimische Sprachen aus drei Sprachfamilien gesprochen. Kiswahili - die Sprache der Küste - ist de facto Landessprache; Englisch ist die Sprache des höheren Bildungssystems.

Unsere Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner sprechen mit wenigen Ausnahmen kein Deutsch. Ihre Reiseleitung wird alle Beiträge der Gesprächspartner/innen ins Deutsche übersetzen. Ebenso werden die Fragen an die Gesprächspartner/innen aus dem Deutschen ins Englische übersetzt; deren Antworten dann umgekehrt.

Die Übersetzungen kosten selbstverständlich Zeit. Nach den Erfahrungen der bisherigen Reisen sind wir jedoch der Meinung, dass das Übersetzen für ein besseres Verständnis der Inhalte wichtig ist.

Sollten alle Reisenden der jeweiligen Reisegruppe auf die Übersetzungen verzichten wollen, werden wir selbstverständlich nicht daran festhalten.

Ihre Reiseleitungen (K. Hirschler/ K. Utzolino) sprechen Deutsch, Englisch und Kiswahili. 

 

11. Sicherheit

11.1 Kriminalität

Tanzania gilt zu Recht als ein sehr sicheres Reiseland. Das Gefährlichste in Tanzania ist der Straßenverkehr und die Gefahr überfahren zu werden ist größer als die, überfallen zu werden. 

Selbstverständlich gibt es in Tanzania Kriminalität und selbstverständlich sind auch Reisende immer mal wieder Opfer von Überfällen. Einsamkeit und Dunkelheit einerseits und großes Gedränge andererseits sind äußere Gegebenheiten, die für Diebe besonders attraktiv sind. Aber auch das eigene Verhalten gibt Dieben mitunter eine gute Gelegenheit, zuzugreifen. Entsprechende Hinweise erhalten Sie auf den Reisen von Ihrer Reiseleitung.

 

11.2 Fährunglücke

Tansania kam in den vergangenen Jahren wegen zweier schwerer Fährunglücke in die internationalen Schlagzeilen. Mehrere hundert Menschen kamen bei den Unglücken ums Leben. Im September 2011 verunglückte die MS Spice Islander, einer jener hoffnungslos veralteten und hoffnungslos überladenen Personen- und Lastkähne, die zwischen Dar es Salaam und Pemba verkehren. Die im Juli 2012 gesunkene MV Skagit hingegen war eine reine Personenfähre, die auf der von zahlreichen Touristen befahrenen Strecke zwischen Dar es Salaam und Zanzibar sank. Die Skagit und ihr Schwesterschiff Kalama waren erst ein Jahr zuvor auf der Route in Betrieb genommen worden; zuvor dienten sie zwanzig Jahre als Personenfähren in den USA. Auch wenn genaue Passagierlisten fehlen, wird vermutet, dass die MV Skagit nicht überladen gewesen sein soll. Vielmehr war die Fähre nicht für offenes Gewässer konzipiert und hätte niemals auf dieser Route eingesetzt werden dürfen. Sie sank, nachdem sie in schwere See geraten war.

Täglich verkehren zahlreiche Fähren zwischen Zanzibar und Dar es Salaam – auch an jenen Unglückstagen waren weitere Fähren auf See. Reisen sind riskant und Unfälle – ob mit Auto, Bus, Flugzeug oder Fähre – können nie ausgeschlossen werden.

Wir versuchen diese Risiken zu minimieren, indem wir ausschließlich Transportmittel nutzen, die als seriös und sicher gelten. Für die Fahrten nach und von Zanzibar nutzen wir die Fähren des 'Marktführers' Azam Marine.

 

11.3 Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

Hier noch ein Verweis auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.

 

12. Fotografieren

 „Wenn ich schon so weit gereist bin, dann will ich auch meine Fotos machen“ oder „Meine Lieben zu Hause wollen doch sehen, wie's hier war“.

Fotografieren in Tanzania ist überhaupt kein Problem – wenn man sich an ein paar Regeln hält.

Viele Menschen möchten nicht als exotisches Fotoobjekt für Touristinnen und Touristen herhalten. Es gibt immer wieder Verstimmung, weil Reisende bewusst oder unbewusst Menschen fotografieren, die das nicht möchten. Auch wenn Aufnahmen von Menschen meist die eindrucksvollsten Fotos sind, sollte man darauf verzichten. Aus Respekt vor den Menschen, die man besucht.

Das gilt auch für öffentliche Orte, Straßen, Märkte, das beliebte 'Bild in die Straßenszene', etc..

Wenn wir an touristischen Veranstaltungen teilnehmen ist das Fotografieren – auch der beteiligten Menschen – kein Problem. Gleiches gilt für die Sehenswürdigkeiten in Zanzibar, Dar es Salaam und Bagamoyo. Wenn wir in unseren Seminaren im Gespräch mit anderen Menschen sind, werden wir vorher um Erlaubnis fragen. Die wird uns in der Regel erteilt werden.

Aber wie bekommt man nun das Foto des malerischen Marktstands mit seiner bezaubernden Verkäuferin? Nicht, wenn man sich nicht auf die Begegnung einlässt. Man kann auf sie zugehen, sich informieren, was sie dort verkauft und sich beraten lassen, was man dort kaufen könnte. Dabei kann man ruhig einmal den Gedanken daran, dass man ja nur das Foto haben wollte, beiseite lassen und sich auf die Begegnung mit dem Menschen einlassen. Zuhören, reden, lachen. In aller Ruhe. Man kann schönes Obst kaufen oder ein kleines Mitbringsel. Und wenn man dann zum Abschluss freundlich um ein Foto bittet – als Erinnerung an die schöne Begegnung, und weil das Obst so schön ist – dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass sie einwilligt. Aber wenn sie dann 'nein' sagt – dann gilt auch 'nein'. Oftmals ist die Begegnung ohnehin wertvoller als das Foto.

Man kann doch nicht alle Menschen fragen, die auf der Straße herumlaufen!

Das kann man in der Tat nicht. Doch man kann das Vorhaben transparent machen: Die Kamera in Ruhe auspacken und das 'Objekt' so ins Visier nehmen, dass alle, die nicht mit aufs Bild wollen, die Möglichkeit haben, sich zu entfernen.

Auf gar keinen Fall darf man Polizistinnen und Polizisten, Angehörige des Militärs, Polizeistationen und staatliche oder politische Einrichtungen fotografieren.

Spannende Aspekte zum Thema "Tourismus und Fotografie" vermitteln die drei Aufsätze bei Fernweh

 

13. Geschenke für Kinder und Gastgeschenke

Oftmals wird die Frage gestellt, ob man Buntstifte, Süßigkeiten oder Spielzeug für Kinder mitnehmen sollte. Leider ist unter TouristInnen wie MissionarInnen diese Unsitte weit verbreitet. Wer nach Frankreich reist, nimmt auch keine Glasperlen für die süßen französischen Kinder mit, denen man am Strand begegnet.

Vor wenigen Jahren waren 'bettelnde' Kinder im ländlichen Tanzania noch weitgehend unbekannt. Inzwischen trifft man ständig Kinder, die Stifte oder Geld fordern. Sie tun das nicht aus Überlebensnot, sondern weil sie Weiße als Geschekeschleudern erlebt haben – man kann's ja mal versuchen.

Die meisten Menschen in Tanzania sind materiell arm. Das ändert man aber nicht, indem man Kindern (die man gar nicht kennt!!!) irgendwas schenkt. Letztlich kann das dazu führen, Bettelmentalitäten zu fördern und den Eindruck zu verstärken, alle Weißen seien so stinkreich, dass sie sogar Menschen, die sie gar nicht kennen alles Mögliche schenken, wenn man sie nur dazu auffordert.

Auch sind die Eltern der Kinder oftmals nicht glücklich darüber.

Anders verhält es sich, wenn man eingeladen ist. Wer eingeladen wird, bringt den GastgeberInnen ein kleines Geschenk mit. Sollten wir bei Freunden zum Abendessen eingeladen werden, machen wir uns Gedanken über ein Gastgeschenk, das wir dann als Gruppe überreichen.

 

14. Kulturschock?

Wir werden in eines der (materiell) ärmsten Länder der Welt reisen. Auch wenn wir keinen 'Armutstourismus' betreiben, werden wir immer wieder mit den Lebensbedingungen der Menschen konfrontiert werden. Es wäre sicherlich kein gutes Zeichen, wenn uns das nicht berühren würde.

Für viele Reisende ist – neben der Konfrontation mit Armut – auch die Konfrontation mit Schmutz und unschönen Gerüchen sehr belastend.

Hinzu kommt die ungewohnte Umgebung, die – zumal bei den körperlichen Belastungen durch das tropische Klima – als anstrengend oder sogar bedrohlich empfunden werden kann.

'Kulturschock' hat nichts mit Unfähigkeit, Schwäche oder gar Rassismus zu tun. Kulturschockphasen erlebt vermutlich jeder Mensch, der sich zu einem intensiveren Aufenthalt in einer anderen kulturellen Umgebung befindet. Wir werden daher im Verlauf unserer Reise eine Zwischenevaluation machen, bei der Fragen um die 'interkulturelle Begegnung', um etwaige 'Kulturschockphänomene' oder auch Probleme innerhalb der Gruppe besprochen werden sollen.

Bitte zögern Sie nicht, Ihre Reiseleitung zu jedem Zeitpunkt der Reise zu solchen Fragen anzusprechen. Wir sind nicht dafür da, die Tropen- und Exotiktauglichkeit unserer Mitreisenden zu testen. Sondern, um Sie auch bei solchen Fragen zu unterstützen. Auch wir hatten und haben unsere Kulturschockmomente.

 

15. Deutsche Botschaft in Tanzania

Hausadresse:

Umoja House

Ecke Garden Avenue und Mirambo Street

Dar es Salaam

 

Postadresse:

P.O. Box: 9541

Dar es Salaam

 

Schalterstunden:

Montag bis Freitag

von 8.00-12.00 Uhr

 

Telefonische Erreichbarkeit

Montag bis Donnerstag, 07.00-14.30 Uhr

Freitag, 07.00-12.30 Uhr

Tel: +255 - 22 - 2117409, 2117410, 2117411, 2117412, 2117413, 2117414, 2117415

Fax: +255 - 22 - 211 2944

 

In Notfällen außerhalb der Öffnungszeiten und an Feiertagen können Sie den Bereitschaftsdienst der Botschaft unter folgender Telefonnummer - auch per SMS - erreichen:

aus Deutschland: +255 786 971 692

innerhalb Tansanias: 0786 971 692

 

16. Literatur zur Vorbereitung

Literaturhinweise rund um die Themen Respektvolles Reisen und Tourismus finden Sie unter der Rubrik "Respektvolles Reisen". 

Literaturhinweise zu Tanzania finden Sie unter "Tanzania".