Programmpartner

Sansibar / Dar es Salaam, Welterbe und Wandel in Ostafrika

Die Stone Town Conservation and Development Authority (STCDA) ist eine staatliche Behörde, die für Erhalt und Entwicklung der UNESCO-Welterbestätte Stone Town - der Altstadt Sansibars - zuständig ist. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der STCDA vermitteln uns die Hintergründe der Ernennung der Stone Town zum Weltkulturerbe, berichten von ihrer Arbeit, von Erfolgen und Herausforderungen. 

 

Das Ziel der privaten zanzibarischen Musikschule Dhow Countries Music Academy ist die Förderung traditioneller und zeitgenössischer Musik. Beim Besuch der Academy lernen wir die Musiktraditionen Sansibars kennen, kommen mit Lehrern und Schülern ins Gespräch und - mit etwas Glück - vielleicht sogar in den Genuss eines Konzerts!

 

Eco & Culture Tours and NGO Zanzibar wurde in Jambiani, einem Dorf an der Ostküste der Insel als Organisation zur Dorfentwicklung gegründet und mit Geldern aus Österreich finanziert. Aus Protest gegen die offensichtlichen Probleme bei den sansibarischen Wahlen von 2000 stoppte die EU alle Zahlungen nach Sansibar. Davon war auch die kleine Organisation betroffen. Doch statt aufzugeben, bauten die Mitarbeiter eine kommerzielle Abteilung auf und finanzieren ihre Arbeit heute durch Tourismus. Eco & Culture führt uns zu den Gewürzen, zeigt uns das Leben und ihre Projekte in Jambiani und diskutiert mit uns das Für und Wider des Tourismus in Sansibar.

 

Moto ist ein Projekt, das Frauen aus dem ländlichen Sansibar Absatzmöglichkeiten für ihre Flechtarbeiten schafft. Beim Besuch der Moto Werkstatt in dem kleinen Ort Pete lernen wir die Flechtkunst Ukili kennen, erfahren von der Situation von Frauen und den Möglichkeiten, die ihnen das Projekt bietet.

Kilimanjaro, Kaffee und Kolonialismus

Die Kagera Cooperative Union (KCU) ist eine Kooperative von Kaffeebauern und -bäuerinnen aus der Kagera-Region im äussersten Westen Tanzanias. KCU liefert unter anderem Kaffee für das Fairhandelshaus gepa, der nach den Richtlinien des Fairen Handels produziert und vermarktet wird. Von den Mitarbeitern des KCU-Büros in Moshi erfahren wir vom Kaffeehandel und den Chancen des fairen Handels.

 

Kahawa shamba ist ein Projekt der Kilimanjaro Native Cooperative Union (KCNU), der großen Kaffeekooperative aus der Kilimanjaro-Region. Auch Kilimanjaro-Kaffee wird über Fairen Handel vertrieben. Wir besuchen Kaffeebauerrn und ihre Felder, erfahren hautnah von Kaffeeanbau und den Projekten der Genossenschaft.

 

Das Ziel des  Kilimanjaro Porters Assistance Project (KPAP) ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der bei Kilimanjaro-Besteigungen eingesetzten Träger. Mit den 'Kiliporters' besprechen wir die Auswirkungen des Kilimanjaro-Tourismus auf die Lebensbedingungen der Menschen am höchstem Berg Afrikas.

 

Die Same/ Mwanga Environmental Advisory Organization (SMECAO) engagiert sich seit 1994 in der süd-östlichen Kilimanjaro-Region vorwiegend im Umwelt- und Ressourcenschutzbereich. Mittlerweile arbeitete SMECAO auch zu Ernährungssicherheit und Klimawandel, Menschenrechten und Genderfragen, führt HIV/AIDS- und Gesundheitsaufklärungsprogramme durch und unterstützt die Menschen bei der Aufnahme umweltfreundlicher einkommenschaffender Projekte.Wir sind mit SMECAO seit 1995 befreundet und freuen uns darüber, dass wir drei Tagel lang dort zu Gast sein dürfen. Mit SMECAO fahren wir auch in die Pare-Berge, um dort deren Projekte, aber auch das alltägliche Leben kennen zu lernen.